Marc-Oliver Stange

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Marco Rohwer

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Jiu-Jitsu

Was ist Jiu-Jitsu?

Jiu-Jitsu ist ein japanisches Selbstverteidigungsystem, das in früherer Zeit die üblichen Kampftechniken der Samurai ergänzte, wenn sie keine Waffe zur Hand hatten. Jiu-Jitsu heißt „nachgiebige Kriegskunst“, bekannt auch unter dem Namen „Sanfte Kunst“. „Jiu“ bedeutet Nachgeben oder Ausweichen, „Jitsu“ heißt Kunst oder Kunstgriff.

Zusammenfassend besagt dieses, daß man die Kraft des Gegners nutzt, um diesen zu überwältigen. Diese Kunst des waffenlosen Zweikampfes wurde 1905 von Erich Rahn in Deutschland eingeführt. Er gründete 1906 in Berlin die erste Jiu-Jitsu Schule Deutschlands, die noch heute existiert!

Jiu-Jitsu
Im Jiu-Jitsu Training werden Griffe und Techniken zur Selbstverteidigung wie Würfe, Hebel- und Transportgriffe geübt. Außerdem werden Schlagtechniken gegen vitale Punkte (Schwachstellen) des menschlichen Körpers gelehrt („Atemi-Techniken“).

Das moderne Jiu-Jitsu ist eine gute Möglichkeit der Selbstverteidigung und vermittelt neben Geduld und Einfühlungsvermögen beim Umgang mit dem Partner auch das erforderliche Selbstbewußtsein für den Ernstfall.

Aus dem klassischen japanischen Jiu-Jitsu entwickelte sich das Judo, Aikido und Karate.

Marc-Oliver Stange

ist ein 6. Dan Jiu-Jitsu (rot-weiß), 2.Dan Nyojitsu-Do (schwarz) mit einer Übungsleiter F-Lizenz, Prüfer- und Kampfrichterlizenz, Landeskadertrainer des DDK-Schleswig-Holstein e.V. sowie Lehrwart und Sportwart des DDK-SH

Marco Rohwer

ist ein 2. Kyu-Träger (blau) Jiu Jitsu mit Kampfrichterlizenz und 7. Kyu (gelb) Judo und ist Jugendwart des DDK-Schleswig-Holstein e.V.

„Sanfte Kunst“

Als „sanfte Kunst“ wurde das Jiu-Jitsu in Deutschland bekannt. In der Übersetzung ist das Wort „Jiu“ als „weich (sanft)“ und „Jitsu“ als „Kunst (Können)“ zu bezeichnen.

Jiu-Jitsu ist die Abwehr gegen einen Angriff unter Ausnutzung von Hebelgesetzen, optimierter Motorik und in Kenntnis der lebenswichtigen Stellen am menschlichen Körper (Atemi, Pressure-Points).

Über die Entstehung und über das Zeitalter des Jiu-Jitsu wird vieles unterschiedlich dargestellt.

Den Ursprung für die meisten Budo-Sportarten vermutet man in Verbindung mit der über 3000 Jahre alten indischen Massagekunst, in der schon über 100 schmerz- und lebensempfindliche Stellen am menschlichen Körper bekannt waren.

Der Chinese Chin-Gempin lehrte bereits im Jahre 1650 in Owari (Japan) eine Selbstverteidigungskunst, die man durchaus als Jiu-Jitsu bezeichnen kann. Die japanischen Adelsfamilien erkannten sehr bald, daß die Beherrschung dieses Systems für sie und ihre Gefolgsleute großen Nutzen brachte.

Für die Samurai (Ritterskaste) gehörte Jiu-Jitsu schon ab dem frühen 17. Jahrhundert zu den Pflichten und wurde im sogenannten „Bushido“, dem Ehrenkodex, festgelegt.

Das Zurückweichen gegenüber dem Angreifer galt allgemein als Ausdruck von Angst oder Feigheit und wurde verpönt. Als Grundprinzip des Jiu-Jitsu bezweckte es aber für den Samurai, beim Angreifer das Gefühl einer scheinbaren Überlegenheit aufkommen zu lassen; er wurde zu leichtfertigem Kämpfen veranlaßt und konnte daraufhin leichter überwunden werden.

Professor Jigoro Kano studierte die unterschiedlichen Systeme der Selbstverteidigung, sammelte deren Techniken und fügte sie zum Jiu-Jitsu als Lehrprogramm an den Hochschulen und als Sport zur Ertüchtigung der Studenten ein. Bereits 1882 richtete Kano seine eigene Schule, das Kodokan, ein, wo im weiteren Judo, ein entschärftes Jiu-Jitsu, gelehrt wurde.

Das heutige Jiu-Jitsu als Selbstverteidigung besteht aus vielen Elementen, die z.B. aus dem Judo, Karate und Aikido bekannt sind, geht aber hierüber hinaus, indem es diese und andere Elemente zu einem wirksamen System kombiniert.

Im Verein werden so Techniken für eine Vielzahl möglicher Angriffe trainiert, bis diese im Unterbewußtsein verankert sind und bei einem Angriff angewandt werden können. Selbstverständlich werden auch die rechtlichen Aspekte der Selbstverteidigung vermittelt.

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