Trainingszeiten Judo

MO

  • Judo

    -

    Kinder ab 8 Jahren

  • Judo

    -

    Jugendliche und Erwachsene

Judo

„Der sanfte Weg”

Judo ist eine japansche Kampfsportart, die später den Weg nach Europa fand. Aus dem Japanischen heißt Judo übersetzt „der sanfte Weg” und hat sich inzwischen zu einer olympischen Sportart entwickelt. Das Faszinierende an Judo ist, dass man bei dieser Sportart nie ausgelernt hat. Egal wie viele Jahre man schon intensiv Judo trainiert hat, immer wieder begegnen einem Judoka neue Techniken oder Varianten. Das Repertoire eines Judoka ist nie vollkommen, die Ausführung einer Technik nie fehlerfrei. Einen guten Judoka zeichnen Bescheidenheit, hohes Durchhaltevermögen und einen enormen Lernwillen aus. Das sind Qualitäten, die auch im Leben sehr hilfreich sein könnten. Judo kann für jeden interessant sein. Sowohl für Frauen als auch für Männer, schon im Kindesalter sollte man mit dem Training beginnen. Wer Judo einmal richtig kennengelernt hat, den wird diese Sportart nicht mehr loslassen.

Der DJB (Deutscher Judo-Bund e.V.) hat dem TuS Nortorf das DJB-Vereins-Zertifikat ausgestellt. Das Zertifikat erhalten nur Vereine, die fünf Qualitätskriterien erfüllen. Die Judosparte vom TuS Nortorf hat die Kriterien

  • Dan-Träger
  • Qualifizierte Judo-Trainer
  • Kyu-Prüfungen nach DJB-Richtlinien
  • Regelmäßige Breitensportaktionen
  • Teilnahme am Judo-Wettkampfbetrieb

erfüllt. Ein herzliches Dankeschön an die Trainerin Silke Rühl, dass sie dafür gesorgt hat.

Alle wichtigen Informationen und Vorteile für zertifizierte Judovereine können auf der DJB-Website im Bereich „Für Aktive“ unter der Rubrik „DJB-Aktionen“ nachgelesen werden.

Sport für alle – Sport mit Flüchtlingen

Ein Projekt des Landessportbundes S.-H. in Zusammenarbeit dem TuS Nortorf

Die Integration einiger Flüchtlinge hier in Nortorf beim Judo ist voll aufgegangen und funktioniert super, resümiert die Leiterin des Projektes Silke Rühl. Die Kielerin trainiert seit fast einem halben Jahr die integrative Sportgruppe aus Einheimischen und Asylanten aus verschiedenen Herkunftsländern. Neben Judo, wobei Techniken und die Fallschule gelernt werden, stehen Ringen & Raufen auf dem Stundenplan, „da kann man sich mal so richtig auspowern“ so der 21-jährige Imran aus Syrien. Das Lieblingsspiel von Fouadheit „Rugby“ , welches beim Judo-Outdoor Training besonders viel Spaß gemacht hat. Aufgrund der finanziellen Unterstützung des Sportverbandes S.-H. konnten einige Trainingsutensilien angeschafft werden. Krafttraining mit kleinen Zusatzgeräten und Koordinationsübungen sind feste Programmpunkte beim wöchentlichen Training, immer montags in der Sporthalle der Grundschule in Nortorf. Der Trainerin mit dem schwarzen Gürtel ist es aber auch wichtig, Werte und Prinzipien zu vermitteln. Die Judowerte, wie Höflichkeit, Respekt, Wertschätzung u.v.m. werden in jeder Unterrichtseinheit thematisiert und erläutert. Mohamed aus Syrien hat in seiner Heimat die Sportart Karate ausgeübt, von ihm können die anderen Trainingskameraden diese asiatische Kampfkunst lernen. Auch er konnte, wie einige andere Flüchtlinge  mit einem Judogi ausgestattet werden, das moralische Judoprinzip „vom gegenseitigen Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen“ wird von allen gelebt.

Rund 100 Flüchtlinge verschiedener Herkunft leben zur Zeit in Nortorf und dem Nortorfer Umland, darunter auch viele Familien mit Kindern. Judo für alle gibt es jeden Montag von 17:00 bis ca. 19:30 Uhr beim TuS Nortorf, ganz normal und selbstverständlich mit Flüchtlingen. Sport und Integration wird in Nortorf erfolgreich vereint.

Vielen Dank an den LSV-SH , dem Freundeskreis für Asylsuchende im Nortorfer Land und dem TuS Nortorf mit der Judosparte für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Veranstaltungen

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